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Begabtenförderung in der 4B
Wenn Kinder mehr wissen möchten ...
 Die Kinder der 4B bereiteten tolle Präsentationen vor |
„Ich wäre am liebsten an allen 3 schulfreien Tagen in die Schule gekommen, um hier weiterzuarbeiten“, meinte eine Schülerin im Rahmen dieser Projektarbeit.
Wie kam es dazu? Mitte Oktober stellte ich 8 Kindern die Frage, ob sie an dem Begabtenförderungsprojekt „Niederösterreich und seine Viertel“ teilnehmen möchten. Da wir im Rahmen des Sachunterrichtes dieses Thema bereits besprachen, sollte dies eine genauere, selbstständige Erarbeitung des Lernstoffes sein. Darüber hinaus galt es, die Präsentation am Tag der offenen Tür im Rahmen einer PowerPoint – Präsentation (Version 2007) zu gestalten.
Die Kinder arbeiteten mit großen Eifer daran, die Betreuung meinerseits konnte nur während des Regelunterrichtes erfolgen. So entschieden wir, an 2 schulfreien Tage (30.10 und 15.11.) daran zu arbeiten. An beiden Vormittagen waren diese Kinder jeweils 5 Stunden in der Schule und arbeiteten an ihren Ausarbeitungen. Die große Herausforderung der PowerPoint – Präsentation, der optische und sprachliche Aufbau dieser, sowie Merktexte und rhetorische Übungen standen am Programm.
Beim Tag der offenen Tür konnten schließlich Nina, Melissa, Florian, Benedikt, Nico, Andreas, Max und Jonas ihr Projekt vorstellen. Sogar die Eltern hatten sich freigenommen, um dem Ereignis beizuwohnen. Vor den Augen von Hr. BSR Alfred Diem und Fr. Direktor HR Inge Dirnbacher begeisterten die Kinder staunende Eltern und ihre Mitschüler mit tollen Präsentationen.
„Mir hat das Arbeiten Spaß gemacht“, sagte ein Kind nach der Präsentation. Als Lehrer schließe ich mich dem an. War es ja auch meine Freizeit, die ich sehr gerne für dieses Projekt zu Verfügung gestellt habe. Begabungen der Kinder zu fördern heißt für mich, die Möglichkeiten zu bieten, diese zu entfalten und zur Geltung bringen zu können. Dass der Aufwand dafür erheblich höher ist, haben die Kinder sehr wohl gemerkt. Und trotzdem warten sie schon auf das nächste Projekt.
Geändert am: 03.01.2008 Ein Beitrag von: Werner Marek |