|
Schullandwoche der 4A
Am Montag, den 17. 09. 2007, trafen wir einander um 8 Uhr und fuhren mit einem Reisebus nach Hinterstoder auf Projektwoche.
 Die Integrationsklasse 4A in Hinterstoder |
Die Wettervorhersage kündigte ab dem kommenden Tag Regenwetter an, weswegen wir unser Gepäck in die bereits vorher eingeteilten Zimmer stellten, ein erstes Mittagessen genossen und dann schon mit dem Sessellift auf sonnige 1800 m zur Hütterer Höss hinaufglitten. Bei unserer Rundwanderung entdeckten wir ein Schneeloch und nützten die Gelegenheit für eine tolle Schneeballschlacht. Bei der Aussichtsplattform genossen wir eine tolle Weitsicht über das Tote Gebirge und verschönerten die Luft noch mit tausenden Seifenblasen.
Den folgenden Regentag verbrachten wir mit einer Ortserkundung samt Rätselralley und dem Besuch eines Museums über die Geschichte des Alpinen Schisports. Jeder von uns versuchte sich auf einem Rennlauf-Simulator. Schon am nächsten Tag wurde das Wetter aber besser und wir bauten Dämme an der Steyr-Ursprung, besuchten einen Wald- und Wasserspielplatz und hörten gruselige und schöne Sagen in der Kreiden-Lucke (= eine Höhle). Besonders gut gefielen allen SchülerInnen die Rubbelstationen bei besonders schönen Landschaftspunkten.
Unsere letzte große Wanderung führte uns an einem wunderschönen Weiher vorbei zu einem Bauernhof, wo die Kinder mithalfen, Kühe von der Weide in den Stall zu treiben und im Stall fleißig anpackten. Sogar melken durften 2 Kinder. Danach gab es frische Milch, Apfelsaft, Butterbrote mit Schnittlauf und frischen Apfelkuchen. Alle waren so hungrig, dass die Lehrerinnen in der Küche beim Brote streichen halfen.
Am letzten Tag besuchten wir noch den Tierpark Enghagen, wo es 3 Braunbären, viele Ponys, spuckende Dromedare, gefährlich aussehende Wölfe, Eichel fressende Hirsche und diebische Affen gab. Am Abend konnten wir dann unseren Eltern müde in die Arme fallen. Es war toll.
Bei unserer Reflexion stellten wir fest, dass wir ganz auf die Nachtwanderung vergessen hatten – wir waren am Abend immer „streichelweich“ müde und gingen freiwillig um 21 Uhr schlafen. Ab dem 3. Tag wollte auch niemand mehr unsere Frau Lehrerin Martina in der Früh bei einem Morgenlauf begleiten – ach wie schön ist es im Bett.
Klassenlehrerinnen Martina Diesner und Verena Ivancsics
Geändert am: 02.10.2007 Ein Beitrag von: Werner Marek |