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Michael Hornyik (6B) gewinnt Redewettbewerb
Der jüngste Teilnehmer wurde zum Sieger des Redewettbewerbs des Gymnasiums gekürt. Schon-bald-Maturantin Jennifer Pfau entschied die Kategorie "Spontanrede" für sich.
VON JOSEF WILLINGER
Fünf Redner traten an, so viele wie schon lange nicht. Sechs bis acht Minuten hatten sie Zeit, die Oberstufe im Auditorium von ihrer Meinung zu überzeugen.
Sieger Michael Hornyik analysierte in seiner Rede "Sinn und Unsinn der Gender-Debatte". Sehr informativ führte er in die Problematik ein. So umsichtig, wie er das Thema darstellte, fiel auch seine abschließende Bewertung aus: Nicht kleinliche, sprachliche Spitzfindigkeiten, sondern tatsächliche Gleichberechtigung seien das Ziel, um das es allen gehen sollte.
Philipp Hannesschläger (8A) trat als Sieger des Vorjahres erneut an. Auch wenn er heuer Michael Hornyik den Vortritt lassen musste, überzeugte er durch eine sehr gute Rede. Mit Nachdruck forderte er die LehrerInnen und SchülerInnen zu verstärktem Engagement auf. Man möge Zeit und Möglichkeiten nicht ungenutzt verstreichen lassen, Einsatz lohne sich. Man wünscht sich, dass diese Sätze nicht unerhört verhallen mögen!
Die weiteren Redner, Lorenz Müller (8B), Simon Lechner (7B) und Elena Keller (6A), deckten inhaltlich und rhetorisch ein breites Spektrum ab. Lorenz Müller machte - gewohnt witzig, aber mit einem durchaus ernsten Hintergrund - Afrika zum Thema. Simon Lechner outete sich wortgewaltig als Österreich-Patriot. Unter seiner Österreich-Flagge verschwand das Rednerpult! Und Elena Keller sensibilisierte das Publikum dafür, dass Sprache und Sprachen bedroht sind. Die Flut von Anglizismen diente ihr ebenso als Argument wie die beunruhigende Tatsache, dass weltweit alle zwei Monate eine Sprache ausstirbt.
Michael Hornyik und Simon Lechner stellten sich neben der klassischen, vorbereiteten Rede auch der Herausforderung, nach fünfminütiger Vorbereitungszeit über ein zugelostes Thema zu sprechen. Sie mussten sich Jennifer Pfau (8A) geschlagen geben, die sehr übersichtlich und klar zum Thema "Keinen Beruf ausüben den Kindern zuliebe?" Stellung nahm. Die Entscheidung müsse jede und jeder selbst treffen, lautete ihr Resümee. Sie selbst wolle sich aber nicht nur der Herausforderung Familie stellen. Einen Beruf auszuüben sei auch spannend und ein Teil des Lebens, den sie nicht missen wolle.
Elternvereinsobfrau Dr. Petra Didcock teilte die Entscheidung der Jury mit, Direktor Richard Zöttl übergab die vom Elternverein gespendeten Preise.
---> Weitere Informationen zum Redewettbewerb des Gymnasiums
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Ein Beitrag von: wil
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