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"Wo die Wilden Kerle wohnen"
Faschingsfest der Sonnenblumengruppe am 20.Feb.2007 in Kooperation mit der BAKIP (Gudrun Vallant).
 Frau Andrea Burgsteiner, Frau Karin Gratzenberger und Frau Grete Stengg mit den Kindern der Sonnenblumengruppe |
In den Wochen vor dem Faschingsdienstag beschäftigte sich die Sonnenblumengruppe intensiv mit den unterschiedlichsten Gefühlen. Wo bleibt im Alltag Zeit, diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen?
Nur wer Vertrauen in die eigenen Gefühle hat, wer seine Grenzen und die Grenzen anderer wahrnimmt, kann einen bewussten, selbst bestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen entwickeln. Besonders thematisiert wurden die Gefühle der Angst und Aggression und es wurde spielerisch nach Möglichkeiten gesucht, mit diesen Gefühlen umzugehen.
Das Buch „Wo die wilden Kerle wohnen“ bildete die Grundlage und den Einstieg zu einem besonderen Thema: „Der Wolfspelz als Maske, hinter der man sich verstecken kann, verleiht absolute Sicherheit für den Ausdruck der eigenen, bislang versteckt gehaltenen Gefühle. Man ist ja nun ein anderer, ein Wolf, der von Natur aus wild und gefährlich sein darf. Max stellt sich den wilden Kerlen, er hat den Mut, der Aggression mit eigener Stärke zu begegnen. Er wird so wie die wilden Kerle. Er wird zu ihrem König, was bedeutet, dass er seine eigene Wildheit im Griff hat. Durch die Identifizierungsprozesse wird die Aggression gezähmt und ungefährlicher.“ (Pertler/Pertler: Kinder erleben Märchen, S. 114 ff)
Diese Problematik, die alle Kinder vom Vorschulalter bis zum Grundschulalter betrifft, bot sich geradezu als Projektthema an.
So beschäftigten sich die Kinder der Sonnenblumengruppe eingehend mit dem Inhalt des Buches, überlegten, was einen „wilden Kerl“ ausmacht und stellten Kostüme her. Den Höhepunkt und Abschluss des Projekts bildete das „Wilde Kerle – Fest“ am Faschingsdienstag, an dem sowohl Kinder als auch Kindergärtnerinnen und Helferin zu wilden Kerlen wurden und in das Land, wo die wilden Kerle wohnen, reisten.
Geändert am: 25.02.2007 Ein Beitrag von: Sabine Fuchs |