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Vom Wert von Menschenleben und Jubiläen
Philipp Hannesschläger (7A) gewann den Redewettbewerb des Gymnasiums. Vier Redner stellten sich am 31. März 2006 im Theatersaal der Jury und dem Publikum.
Philipp Hannesschläger analysierte den "Wert eines Menschenlebens" und konfrontierte die Zuhörerschaft u. a. mit der Perspektive von Ärzten: In Notsituationen müssen sie entscheiden, wer bei begrenzten Möglichkeiten zuerst behandelt wird. Der Fachausdruck dafür heißt Triage. Seine Rede überzeugte besonders auch durch ihre inhaltliche Qualität.
Lorenz Müller (7A) nahm sich den kommerziell motivierten Hang zu Jubiläen vor. 2006 als Mozart- und Freud-Jahr bot ihm reichlich Gelegenheit für witzige und groteske Überlegungen. Seine Rede "Jedes Jahr ein Jubiläum" unterhielt ausgezeichnet.
Edgar Kretschmann (6C) widmete sich kenntnisreich dem Thema "Globalisierung". In seiner sehr frei gehaltenen Rede reagierte er immer wieder spontan auf das Publikum.
Christoph Fridrich, konkurrenzlos in der Kategorie Spontanrede, zeigte sich bei der Entscheidung für den Themenbereich "Musik - Film - Kultur" kunstinteressiert. Vor die Wahl gestellt zwischen Kino und Theater gab er deutlich dem Kino den Vorzug, trotz allem Respekt für die "Live-Perfomance" auf der Bühne.
Direktor Richard Zöttl und Elternvereinsobmann Dr. Wolfgang Zwins überreichten die vom Elternverein zur Verfügung gestellten Preise und gratulierten zu den guten Leistungen. Neben Dr. Zwins bildeten Prof. Ulrike Wilhelm, Anna Freudenthaler (7B) und Dr. Ernst Merzinger die Jury.
Sieger Philipp Hannesschläger vertritt das Gymnasium am 3. Mai 2006 beim regionalen Vorwettbewerb in St. Pölten. Er hat dort die Gelegenheit, sich für das Landesfinale am 24. Mai zu qualifizieren.
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Ein Beitrag von: wil
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