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Gymnasium 25.09.2005

Sprachreise der 7B in Südfrankreich

Zwei Wochen an der Côte d´Azur war die 7B, begleitet von Französisch-Lehrerin Prof. Claudia Gedl und Klassenvorstand Prof. Josef Willinger.

Sprachreise der 7B in Südfrankreich

Am 11. September 2005 ging die Reise los! Um 6 Uhr trafen wir uns alle in Wien Erdberg am Busbahnhof. Wir fuhren zum Flughafen Bratislava, dort angekommen, checkten wir sofort ein (der Flug ging ja schon um 8:30 Uhr). Dann war es endlich soweit: Wir verließen die Kälte Zentraleuropas und machten uns auf den Weg an die warme Côte d´Azur. Angekommen am Flughafen in Nizza waren alle schon ganz aufgeregt! Denn nun wurden die Gasteltern zugeteilt. Da trennten sich unsere Wege, denn den Rest des Sonntags verbrachten die meisten mit ihren Gasteltern. Dabei entstanden interessante Gespräche, so ziemlich jeder zweite Satz bestand aus "Oui". Leider hatte der ganze Charme dieser Reise auch eine Kehrseite. Jeden Tag mussten wir drei Stunden unseres Vormittages in den Klassen der Schule absitzen. Wenigstens waren die beiden Lehrerinnen nett (schwacher Trost).

Die Nachmittage waren da schon viel besser. Meistens machten wir Ausflüge in bekannte Städte wie Antibes, Nizza, St. Paul oder Monaco (besonders sehenswert!).

Begonnen hat der ganze "Urlaub" mit einer Stadtrundschau. Wobei Stadt schon etwas übertrieben ist, allerdings dauert es doch ziemlich lange, den Strand zu erreichen. Dafür konnte man dann allerdings das Meer genießen, die ganz Mutigen trauten sich sogar ins Wasser, obwohl das eiskalt war. Leider wurde uns schnell klar, dass das Nachtleben in Frankreich nach anderen Uhren läuft als bei uns: eine einzige Bar im Ort hatte nach 10 Uhr noch offen. Schade. Dafür gab es Unterhaltung für den Nachmittag: Einen riesigen Minigolfplatz, den Strand und ein Einkaufszentrum, welches praktischerweise direkt neben der Schule lag. Mittwochs gab es vor dem Einkaufszentrum auch einen Basar, leider mussten wir währenddessen den schönen Vormittag in der Schule absitzen.

Der erste Ausflug brachte uns nach Cannes, dort erkundeten wir Teile der berühmten "Croisette" und schauten uns den Strand an. Hier gab es schon wesentlich mehr Geschäfte, allerdings nichts für die normale Geldbörse.

Auch der erste nächtliche Ausflug führte uns nach Cannes, allerdings schien die Touristenzeit hier schon vorbei zu sein, denn auch hier waren die Bars allesamt geschlossen.

Der Besuch in Monaco war äußerst eindrucksvoll, überall prahlt jedermann mit Reichtum. Außerdem befindet sich hier das Meeresmuseum, welches unserem Haus des Meeres ziemlich ähnelt. Schön anzusehen war hier vor allem das Wasser, leider war aber kein Strand in der Nähe.

Nice: Leider war das Wetter kein ideales Badewetter, doch dieser herrliche Strand zwang einfach zum Baden. Während die einen shoppen waren (ein großer Markt, der die ganze Straße entlang durch den Ort ging), stürzten sich ein paar Todesmutige in die hohen Wellen. Wäre der Strand in unserem Wohnort doch nur genauso schön! Was allerdings negativ auffällt: Man bekommt nirgendwo eine gute Pizza.

Grasse ist eine schöne Altstadt, ein bisschen wie Wien, nur mehr Platz. Lustig ist allerdings, dass die Stadt wegen ihrer ungünstigen Lage nur auf einer Straße durchfahren werden kann. Wenn dann auch noch ein Bus nicht zum Umdrehen kommt (wie der unsere!), gibt das schon mal ganz schöne Staus.

In Grasse ist eine alte berühmte Parfümproduktion, welche wir besucht haben. Dort wird zum Teil noch von Hand gearbeitet.

St. Paul – Ein kleines Dorf ohne irgendwelche nennenswerten Sehenswürdigkeiten bis auf die kleine Hauptgasse, denn hier gibt es Geschäfte ohne Ende. Irgendwie kommt man sich vor wie in einer Touristenfalle. Dafür gab es dann an der Stadtmauer einen herrlichen Ausblick zu genießen.

Dies ist allerdings nur ein kurzer Ausschnitt von all den aufregenden Ausflügen, unglücklicherweise sind uns die restlichen allerdings entfallen.

Erwähnenswert ist noch das gemeinsame Abendessen am Mittwoch. Ein feines Restaurant, keine Ahnung wo gelegen. Hier wurden wir mit einem typisch französischen Essen verköstigt, die wahren Kenner bleiben allerdings eher in Gesellschaft des Weines. Nach anfänglichem Zögern stiegen dann auch die Lehrer mit ein und unterstützten uns tatkräftig bei den Verkostungen.

Am 23. September war es dann soweit. Der Rückflug stand bevor. Halbtot vor Erschöpfung schleppten wir uns in den Bus, der uns zum Flughafen brachte. Dort mussten wir gequält zwei weitere Stunden verbringen, bis es endlich losging. Geschafft von der Woche hatten wir das letzte Mal französischen Boden unter den Füßen.

Alles in allem waren die zwei Wochen sehr unterhaltsam und sehr lustig.


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Geändert am: 25.11.2005
Ein Beitrag von: wil