Magazin / Sacré Coeur Pressbaum
MAGAZIN-Home
Home  
 
  MAGAZIN
  Archiv bis 2008
  Archiv bis 2002
  Archiv bis 2001
  Archiv bis 2000
  Archiv bis 1999
Gymnasium 23.09.2005

5C bezwingt Tamischbachturm

Zweitägiger Wandertag der 5C mit Frau Prof. Schuhböck und Klassenvorstand Prof. Steininger - zwei Berichte des Fußvolks

VON SEBASTIAN WEILINGER (5C)

Wir trafen uns am 21. Sept. 2005 um 9:05 Uhr auf dem Bahnhof Pressbaum. Einige der Teilnehmenden befanden sich bereits im Zug. Dann ging die Reise los. Um 13 Uhr erreichten wir Gestatterboden und somit den Start der Wanderung am Fuße des Tamischbachturms, dessen Gipfel auch gleichzeitig unser Ziel war.

Nach 2 ½ Stunden Gehzeit gelangten wir zur Ennstalerhütte, auf der wir auch die Nacht verbrachten. Zum Abendessen bekamen wir Spagetti, die bei den Meisten gut ankamen. Danach konnten wir uns unsere Freizeit selber gestalten. Der Großteil blieb in der gut beheizten Hütte. Andere wiederum erkundeten das Gebiet um das Haus.

Um 22 Uhr sollten wir schlafen, so hatten es Hr. Prof. Steininger und Fr. Prof. Schuhböck jedenfalls vor. Doch es stellte sich bald das Gegenteil heraus. Keiner wollte ruhig sein. Diese war eine lange Nacht. Am darauf folgenden Morgen trat der Großteil unserer Klasse das letzte Stück unserer Wanderung Richtung Gipfel an. Wenige Minuten nach der Hütte sahen wir die ersten Schneeflecken am Wegrand. Es dauerte nicht lange und aus den Schneeflecken wurde ein einziges Feld aus Schnee.

Nach einer Stunde erreichten wir das Kreuz, das auch gleichzeitig den höchsten Punkt des Berges kennzeichnete. Unser Erfolgserlebnis wurde aufgrund der schlechten Sicht erheblich gedämpft. Leicht enttäuscht begaben wir uns wieder Richtung Hütte wo unsere Invaliden schon auf uns warteten. Bei der Hütte gabelten wir unsere Verwundeten auf und marschierten in Richtung Tal. Eineinhalb Stunden später gelangten wir zum Bahnhof, von dem aus wir den Heimweg antraten.


VON JENNIFER HOREJS (5C)

Am Tage X kam Herr Prof. Steininger in die Klasse und schlug uns vor wandern zu gehen. Wir waren alle begeistert, doch wir wussten noch nicht, was uns erwartete. Dann war es endlich soweit, wir standen alle in der Haltestelle in St. Pölten und warteten auf den einfahrenden Zug.

Nach der endlosen Zugfahrt, bei der wir sehr oft umsteigen mussten, waren wir endlich in "Gstatterboden i. Nationalpark Gesäuse". Um uns herum waren lauter Berge, doch unser Klassenvorstand suchte sich natürlich den aus, der am weitesten entfernt war, den "Tamischbachturm". An den Fuß des Berges zu gelangen dauerte schon eine Ewigkeit, aber unsere Biologie- und Turnprofessorin Schuhböck, die uns begleitete, machte uns immer wieder Mut. Nach zweieinhalb Stunden steilen bergauf Gehens waren wir endlich da - mehr oder weniger, denn ein paar Schüler waren schon länger da und belohnten sich mit einem Tee oder einer Bretteljause, die restlichen plagten sich noch das letzte Stück hinauf. Als dann alle in der Hütte saßen, kam die gute Nachricht: Die Tour zum Gipfelkreuz, die eigentlich für Mittwoch vorgesehen war, wurde auf den nächsten Tag verschoben.

Am Abend wurde dann zunächst Abend gegessen, dann durften wir Mädchen uns das Matratzenlager ansehen und uns gleich umziehen. Anschließend war ein Spieleabend angesagt.

Endlich durften wir schlafen gehen, auch wenn es den meisten nicht gelang. Denn die Burschen wollten einfach keine Ruhe geben. So musste Herr Prof. Steininger Clausi und Özgü in ein anderes Zimmer legen.

Am nächsten Tag waren wir noch müder als am Vortag, doch nun sollten wir zum Gipfel gehen. 6 Schüler blieben in der Hütte zurück, da sie entweder Blasen an den Füßen hatten oder ein anderes Leiden.

Nachdem uns unser Klassenvorstand so von der tollen Aussicht vorgeschwärmt hatte, waren wir sehr enttäuscht, als wir nicht einmal fünf Meter sahen. Als Entschädigung bekamen wir wenigstens ein Toblerone. Am Kreuz, das nur aus Metallrohren bestand, machten wir noch ein Gruppenfoto und dann ging es wieder bergab. Doch das war nicht so leicht, denn über 1800 Meter lag Schnee, auf dem man sehr leicht ausrutschte.

Als wir dann endlich bei der Hütte angelangt waren, hieß es gleich wieder gehen, denn wir hatten einen Zug zu erwischen. Jeder ging noch einmal auf das wirklich saubere(!) Plumpsklo, das nur als Trockentoilette angeschrieben stand. Wir machten auf der Terrasse noch ein Gruppenfoto, und ab ging es. Am Butterbründl vorbei, an dem man sich seine Trinkflasche wieder anfüllen konnte, über die Kuhalm, auf der aber keine Kuh stand, und dann endlich in ein nettes Café im Ortskern der kleinen Gemeinde im Ennstal. Wir bestellten uns Pommes, etwas zu trinken oder etwas Süßes und genossen den Ruhm, dass wir es endlich geschafft hatten.

Und dann kam auch schon der Zug, der uns nach zwei harten Tagen in die Schulrealität zurück brachte ...


050921_5c-ennstalerhuette_p9210002.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210002.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210003.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210003.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210005.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210005.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210006.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210006.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210007.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210007.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210008.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210008.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9210010.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9210010.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9220015.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9220015.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9220019.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9220019.jpg


050921_5c-ennstalerhuette_p9220018.jpg
050921_5c-ennstalerhuette_p9220018.jpg

Geändert am: 12.11.2005
Ein Beitrag von: wil