Magazin / Sacré Coeur Pressbaum
MAGAZIN-Home
Home  
 
  MAGAZIN
  Archiv bis 2008
  Archiv bis 2002
  Archiv bis 2001
  Archiv bis 2000
  Archiv bis 1999
Sacre-Coeur 17.03.2004

Bester Badminton-Spieler aller Zeiten logierte im Internat

Morten Frost joggte unerkannt durch Pressbaum! Die NÖN berichtete in ihrer Ausgabe vom 10. März 2004.

Sport-Idol in Pressbaum

LEGENDE / Die Sportwelt feiert ihn als größten Badminton-Spieler aller Zeiten, in Pressbaum joggte er letzte Woche unerkannt durch den Ort - Morten Frost!

BADMINTON / Im Zuge der Austrian International weilte mit Morten Frost, der als südafrikanischer Teamchef angereist war, der vielleicht beste Badminton-Spieler aller Zeiten in Pressbaum. Er logierte im Internat und joggte jeden Morgen völlig unerkannt durch das Wienerwald-Städtchen. Genauso, wie es dem bescheidenen Idol von Millionen Sportfans in aller Welt am liebsten ist, wie er der NÖN im Interview gestand.

NÖN: Wie gefällt ihnen Pressbaum, und haben Sie auch Wien besucht?

Frost: Ich bin erstmals in Österreich und mir gefällt es ausnehmend gut. Ich jogge jeden Tag durch den Ort, aber derzeit wäre wohl Langlaufen eher angesagt. Österreich ist nicht umsonst für den Wintersport bekannt. Ich wollte am Samstag eine Sightseeing-Tour machen, aber dann war es so spannend in der Halle, da bin ich doch lieber geblieben.

NÖN: Sie haben an den größten Turnieren der Welt teilgenommen und sie alle auch meist mehrmals gewonnen. Was sagen Sie zur Organisation hier?

Frost: Es imponiert mir, wie mit sehr viel Idealismus sehr wenige Leute so etwas tolles auf die Beine stellen können. Das Tunier war heuer wegen der Olympia-Qualifikation extrem stark besetzt.

NÖN: Zu stark für ihr südafrikanisches Team?

Frost: Ja, ich denke zwar, dass wir uns in einigen Partien sehr gut verkauft haben, und wichtig war, dass meine Spieler gesehen haben, dass sie mit der Weltspitze ganz gut mithalten können. Aber mehr als Achtungserfolge sind noch nicht drinnen.

NÖN: Was hat Sie bewogen, das Team Südafrikas zu übernehmen? Nach der fast göttlichen Verehrung, die sie in Malaysia genossen haben, muss Südafrika, wo Badminton nur eine Randsportart ist, doch ein Schock für sie sein?

Frost: Im Gegenteil. Mit engagierten jungen Leuten zu arbeiten, und zu sehen, dass da etwas im Entstehen ist, macht mir große Freude. Teamchef von Malaysia zu sein, ist speziell für einen Europäer ein permanenter Drahtseilakt. Jetzt genieße ich die Sonne, den Strand und meine Privatheit in Südafrika sehr.

INTERVIEW: CS

Niederösterreichische Nachrichten | PURKERSDORF vom 10.3.2004
[Link zum Originalartikel auf noen.at]

Geändert am: 17.03.2004
Ein Beitrag von: wil