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Volksschule 27.01.2004

Alles Theater!

Der Elternabend der 1B der Volksschule fand als Lustspiel in drei Akten mit anschließendem Gedankenaustausch statt.

EIN LUSTSPIEL in 3 AKTEN

Personenverzeichnis:
Fr. VL Walzel, Fr. Steininger, Eltern der 1.B.
12 Weihnachtsmänner
12 Schneemänner

Die Handlung spielt in einem kleinen Häuschen hinter einer kleinen Kapelle irgendwo in Rekawinkel

Requisiten:
Klopapierrollen, Kleber, Schere,
Watte (sehr zum Bedauern von Frau Steininger: „Ich hasse Watte!“)
Heringsalat, Weihnachtskekse, Bratäpfel, Himbeerpunsch

Zeit – ein warmer Winterabend, an dem sogar die Schneemänner aus Klopapierrollen hergestellt werden mussten und der Punsch sich statt von seiner wärmenden, von seiner stimmungsmachenden Seite zeigen konnte.

Was bisher geschah:
Zwei fleißige Heinzelmännchen schmückten das Häuschen mit Apfelkerzen, Windlichtern, Maschen und Tannenzweigen.

Erster Akt
Die Eltern, vorwiegend Mütter, betreten den Schauplatz und stellen sich vor, wobei weniger auf den Nachnamen als auf den Vornamen, allerdings auf den des Kindes, zurückgegriffen wird.
Bis zum Eintreffen des Heringssalates auf 2 Rädern steht die Gruppe im Raum verteilt und unterhält sich.

Zweiter Akt
Herstellen des Adventkalenders in Form von 12 Weihnachtsmännern und 12 Schneemännern.

Anfangs basteln die Darsteller stehend, zwei Mustern folgend, erkennen aber nach einiger Zeit, dass die Arbeit nicht ganz so einfach ist und nehmen Platz. Vorangegangene Bestechungsversuche durch Spenden von Klopapierrollen und einem Klassenadventkranz, um dem Basteln zu entgehen, wurden von den Elternvertretern erfolgreich abgewendet. Auch vorzeitiges Aufgeben wird nicht geduldet.

So entstehen im Laufe des Abends 12 Weihnachtsmänner und 12 Schneemänner der unterschiedlichsten Art. In Reih und Glied aufgestellt, beobachten diese das weitere Geschehen.

Dritter Akt
Eltern finden sich an einem Tisch zusammen, verkosten die mitgebrachten Leckereien und genießen den schweißtreibenden Punsch.


Nach dem Rückblick eines anwesenden Elternteils auf diverse erste Schultagserlebnisse, entwickelt sich ein lebhaftes Gespräch zu den Themen:

*)Besprechung des Weihnachtfestes
*)Ein prüfender Blick auf die Klassenkasse
*)Probleme der Kinder im Schulalltag
*)Besprechen der Hausübungen und diverser Einträge ins Mitteilungsheft

Ein Elternteil vergewissert sich nach der Besprechung der letzten beiden Punkte, ob es sich tatsächlich um die Klasse seines Kindes handelt.

Nachdem der Ort des Geschehens in gemeinsamer Arbeit wieder in seinen Urzustand gebracht wird, verlässt die illustre Gesellschaft das kleine Häuschen.

Resümee der Elternvertreter:
1. Nebst der Erkenntnis die musikalische Begabung einer Mutter betreffend (O-ton: Ich kann auch singen) war es ein sehr gemütlicher Abend
2. Es war ein Vergnügen Gastgeberin für eine solch buntgemischte Gesellschaft mit einer sehr aufgeschlossenen und engagierten Lehrerin zu sein, auch wenn wir uns ein wenig mehr Teilnehmer gewünscht hätten
Daher freuen wir uns jetzt schon auf das nächste Mal.

Resümee des Klassenlehrers:
Wen wundert’s jetzt noch, dass die Kinder der 1.B. so sind wie sie sind.

.... aber dies wollen wir ja eigentlich auch gar nicht ändern.

[Autor: Eine Elternvertreterin der 1.B.]

Geändert am: 28.01.2004
Ein Beitrag von: Werner Marek